FAQ2016-05-23T14:00:03+00:00

Die Frage ist natürlich, was „genug“ ist! Wir können und wollen nicht garantieren, dass jedes Kind zu jedem Zeitpunkt das gleiche abfragbare Wissen hat wie das Nachbarskind auf der Regelschule! Aber wir befürworten die Kompetenzerwartungen des Landes NRW, die für die ASK auch gelten. Wir lassen den Kindern Zeit, die Dinge dann zu lernen, wenn jeweils individuell der richtige Zeitpunkt gekommen ist – d.h. manche Dinge werden u.U. später gelernt als an der Regelschule. Andersherum sehen wir an der ASK aber viele Kinder, die in vielen Themen deutlich weiter sind als Regelschulkinder – weil sie sich aus eigenem Antrieb und intensiv z.B. mit Mathematik beschäftigen und dann nicht gebremst werden, weil der Stoff erst in 2 Jahren eingeplant ist. Erwarten Sie bitte nicht, dass Ihr Kind im „Regelschulrythmus“ arbeitet – aber Sie können sicher sein, dass Ihr Kind Sie oft überrascht mit sozialen Kompetenzen, Kreativität, kritischen Fragen usw.

Eigentlich verstehen wir uns als Gesamtschule! Die Schulform „Hauptschule“ hat rein formale Gründe, da es im Genehmigungsprozess die einzig mögliche Schulform war, die uns genehmigt wurde. Inhaltlich orientieren wir uns am Lehrplan der Gesamtschule. Auch unsere Schülerschaft entspricht der einer inklusiven Gesamtschule. Natürlich können nach der 10. Klasse an der ASK – wie an allen Regelschulen – auch alle Abschlüsse gemacht werden, also der Hauptschulabschluss, der Realschulabschluss und die Qualifikation für die gymnasiale Oberstufe. Wer Abitur machen möchte, kann das anschließend an einem Gymnasium, einer Gesamtschule oder einem Berufskolleg machen.

Die nächste Haltstelle ist Müngersdorf-Technologiepark. Dort hält die S-Bahn und der Bus Linie 140. Von dort sind es knapp 10 Minuten zu Fuß über den Girlitzweg bis zur ASK.

Der Bus 144 hält an der Haltestelle Belvederestraße. Es sind ebenfalls ca. 10 Minuten Fußweg über die orange Triotop-Brücke.

Als Eltern begeben Sie sich auf einen Weg, der viel Vertrauen in Ihr Kind erfordert. Den Kindern die Verantwortung für ihr Lernen zu übergeben, bedeutet sich selbst und seine Ängste, Meinungen, Glaubenssätze manches mal überwinden zu müssen. Es wird wunderbare Momente geben, in denen Sie staunen über die Entwicklung Ihres Kindes – aber es gibt für viele Eltern auch Phasen der Unsicherheit mit der Frage „Lernt mein Kind genug?“ Z.B. wenn das Nachbarkind schon das Einmaleins oder die Englisch-Vokabeln auswendig aufsagen kann – Ihr Kind das aber nicht kann. Wichtig ist, dass beide Elternteile voll hinter der Entscheidung stehen. Prüfen Sie selbst kritisch, ob Sie dieses pädagogische Konzept tatsächlich gut finden. Denn die Kinder entscheiden hier tatsächlich frei!

Da wir als Schule in privater Trägerschaft einen Teil der Kosten selber finanzieren müssen, erheben wir einen monatlichen Elternbeitrag, der an den Förderverein zu leisten ist. Zusätzlich sind monatliche Beiträge für Ganztag und das Mittagessen zu entrichten. Familien, die eine Beitragsermäßigung benötigen, können dies individuell mit dem Förderverein abstimmen. Es entstehen darüber hinaus jedoch keine weiteren Kosten für Bücher, Hefte, Stifte etc.

Eine Hospitation in der Sekundarstufe ohne Anmeldung oder Vorgespräch ist derzeit nicht möglich. In der Grundschule sind Hospitationen nach Terminvereinbarung immer Montags möglich. Infos dazu finden Sie hier.

Auf diese Frage gibt es keine simple Antwort! Der Wechsel von der Regelgrundschule an die ASK bedeutet immer eine Umstellung für die Kinder, da sie bisher im vorgegebenen Takt vorgegebene Themen meist für den Lehrer bearbeitet haben. Bei uns müssen die Kinder dann erst lernen, ihre eigenen Entscheidungen zum Lernen zu treffen (also was lerne, wann tue ich das und warum eigentlich?). Diese Umstellung kann eine Weile dauern und gelingt nach unserer Erfahrung umso leichter, je besser die bisherigen Schulerfahrungen des Kindes waren. Ob es sich dann um einen Monat oder um 6 Monate handelt, bis das Kind selbstbestimmt Lernentscheidungen treffen kann, ist nicht genau vorhersehbar. Gefragt ist von Eltern also Vertrauen und ein langer Atem!

Bei uns können nach der 10 alle Abschlüsse gemacht werden, also der Hauptschulabschluss, der Realschulabschluss oder die Qualifikation für die gymnasiale Oberstufe. Mit letzterem ist anschließend ist ein Wechsel an eine Gesamtschule, ein Gymnasium oder ein Berufskolleg möglich, um Abitur zu machen.